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Archiv: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 14.08.2009
"Zukunft in Metall"
→ Schulungszentrum am Ossenbergweg neu ausgerichtet
Recklinghausen. Das ehemalige Schulungszentrum des Bauhandwerks am Ossenbergweg ist der Pleite entgangen: In den Seminarräumen und Werkstätten werden zwar weiterhin auch junge Bauleute überbetrieblich ausgebildet, doch das Hauptaugenmerk gilt inzwischen den Metallberufen. Betreiber der Bildungs- und Qualifizierungseinrichtung ist seit dem vergangenen Jahr nämlich die von der Metallinnung getragene Schulungs- und Servicezentrum Vest GmbH. Und die hat ehrgeizige Pläne für den Standort.
"Wir konnten die drohende Schließung verhindern und sind jetzt auf Expansionskurs", sagt Paul Cohaupt (54), gelernter Metallbaumeister und Geschäftsführer der GmbH. Die Zahl der
Schulungsteilnehmer sei gegenüber 2008 deutlich gewachsen, allein im Metall-Bereich von 50 auf 71 Lehrgangsteilnehmer kämen aus dem gesamten Nördlichen Ruhrgebiet, in einigen Fachgebieten auch
aus dem gesamten Land; in ganz speziellen Fällen, etwa bei Terrazzo-Bauern, seien die Werkstätten am Ossenbergweg sogar die einzige Schulungsstätte in ganz Deutschland.
Innerhalb der nächsten drei Jahre, so Cohaupt, soll das aus den 80er Jahren stammende Gebäude modernisiert und ausgebaut werden. Auch für neue Schulungsangebote gebe es, in Kooperation mit
weiteren Trägern, konkrete Pläne. Aus Sicht der Stadt ist das Schulungszentrum am Ossenbergweg ein wichtiger Baustein des beruflichen Bildungsangebots, rund um den Hauptbahnhof: Drei
Berufkollegs, das Bildungszentrum des Handels und die Agentur für Arbeit seien hier zu Hause, betont Bürgermeister Wolfgang Pantförder (CDU).
(ezn)
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SCHULUNGS- UND SERVICEZENTRUM VEST GMBH